Beispiele aus der Praxis

Anhand ausgewählter Betriebs- und Dienstvereinbarungen möchten wir aufzeigen, wie Mitbestimmungsakteure den digitalen Transformationsprozess mitgestalten. In den „Beispielen aus der Praxis“ werden unter anderem Hintergrundinformationen zur Ausgangsituation und Umsetzungspraxis der abgeschlossenen Vereinbarungen durch beteiligte Mitbestimmungsakteure als auch Expertinnen und Experten aus der Praxis wiedergegeben. Die angeführten Beispiele stellen keine Mustervereinbarung dar, sondern dokumentieren Lösungen, wie sie in Vereinbarungen gefunden worden sind. Es gilt, weiterführende eigene Überlegungen anzustellen, um die individuellen betrieblichen Belange zu berücksichtigen. 

Büro- und Kommunikationssoftware: Office 365

Bei der Nutzung von Büro- und Kommunikationssoftware werden mittlerweile personenbezogenen Daten und jene, die nicht zugeordnet werden können, aggregiert, kombiniert und analysiert. Für die Mitbestimmungsakteure ergeben sich hieraus zahlreiche Fragen. Zum Beispiel: Welche Daten werden gesammelt? Wo werden diese gespeichert? Welche Anwendungsmöglichkeiten ergeben sich durch den Einsatz der Software, d. h. was kann das System? Wo ist Potential gegeben, die Anwendung oder Software unterstützend und somit zur Ausgestaltung guter Arbeit einzusetzen?

Einführung und Anwendung Office 365 (pdf)

Internes Crowdsourcing

Durch Crowdsourcing können auf einer Plattform interaktiv Ideen entwickelt und ausgetauscht werden, ähnlich dem betrieblichen Vorschlagswesen und Ideenmanagement. Betriebsrat, Unternehmensführung und Beschäftigte haben sich gemeinsam dem Thema angenommen und eine lebende Konzernbetriebsvereinbarung zum internen Crowdsourcing abgeschlossen.

Internes Crowdsourcing (pdf)

Psychische Gesundheit – Schutz vor Überlastung und Krankheit

Gesunde Arbeit ist ein wichtiges Thema, welches angesichts der zunehmenden Arbeitsverdichtung und -beschleunigung vor neuen Herausforderungen steht. Wie dem begegnet werden kann, beleuchtet die vorliegende Betriebsvereinbarung. Sie verfolgt u. a. einen vorbeugenden Ansatz.

Psychische Gesundheit (pdf)

Betriebliche Weiterbildung

Die Rahmenbedingungen für Weiterbildung haben sich verändert. Die Digitalisierung der Arbeitswelt stellt zum Beispiel neue Anforderungen an die Beschäftigten. Die einzelnen Beispiele skizzieren, wie die Akteure der betriebliche Mitbestimmung den veränderten Rahmenbedingungen (Globalisierung, Digitalisierung, demografische Entwicklung, etc.) begegnen.

Qualifizierungsanspruch der Beschäftigten (pdf)
Umsetzung Tarifvertrag Bildung (TV-B) (pdf)
Umsetzung Tarifvertrag - Recht auf Freistellung für persönliche Weiterbildung (pdf)
Einsatz von E-Learning in einem konzern- und weltweit genutzten Lernmanagement-Systems (pdf)
Planung und Durchführung des Lernens mit elektronischen Medien sowie Nutzung und Betrieb von Lernmanagementsystemen (pdf)

Checkliste zur Bewertung und Entscheidung über neue EDV-Systeme

In einer Konzernbetriebsvereinbarung wird geregelt, dass bei der Einführung eines neuen EDV-Systems, der Konzernbetriebsrat und der zuständige Datenschutzbeauftragte rechtzeitig hierüber informiert werden. Die Darstellung des geplanten EDV-Systems oder der einzuführenden Software erfolgt in Form einer Checkliste. Im Fokus steht insbesondere die Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung personenbezogener Daten.

Checkliste zur Bewertung und Entscheidung über neue EDV-Systeme (pdf)

Einrichtung einer paritätischen Bildungskommission

Die Digitalisierung bringt neue Kompetenzfelder mit sich; neue Qualifikationsprofile können entstehen. In dem vorliegenden Beispiel haben sich die Betriebsparteien darauf verständigt, eine paritätisch besetzte Bildungskommission einzurichten. In dieser gehen Betriebsrat und Unternehmen u. a. gemeinsam die strategische Ausgestaltung von Bildungsmaßnahmen der Fort- und Weiterbildung im Unternehmen an.

Einrichtung einer paritätischen Bildungskommission (pdf)

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