Beschäftigung der Zukunft und Beruflichkeit 4.0

Worum geht es?

Deutschlands wirtschaftlicher Erfolg basiert nicht auf Rohstoffen, sondern auf den Fähigkeiten und Fertigkeiten der Menschen, auf ihrem Wissen und ihren kreativen Ideen. Diese gewinnen in der digitalen Transformation und einer auf permanente Innovation angewiesenen Wirtschaft an Bedeutung. Im Strukturwandel entstehen neue Beschäftigungsfelder, andere gehen verloren. Dies verlangt den Beschäftigten inhaltliche Flexibilität ab und macht lebensbegleitendes Lernen zum Schlüssel der Existenzsicherung. Die Beschäftigungsszenarien für die nächsten Jahrzehnte sind zwar widersprüchlich, auch weil es noch an verlässlichen Prognoseinstrumenten fehlt, doch ist absehbar, dass viele Tätigkeiten komplexer werden, den Arbeitenden mehr Verantwortung abverlangen, kommunikative Kompetenzen und vernetztes Denken erfordern. In der Digitalisierungsdebatte werden Aus- und Weiterbildung als Schlüssel einer erfolgreichen Arbeitsmarktpolitik beschworen – aber die nötigen Strukturen dafür fehlen. Welche Weichen müssen nun gestellt werden? Wie muss ein Aus- und Weiterbildungssystem aussehen, das Deprofessionalisierung/Entberuflichung entgegenwirkt und Entwicklung im Lebensverlauf ermöglicht?

Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung

Forschungsverbund "Digitalisierung im Betrieb - Auswirkungen von digitalen Technologien auf Produktion, Arbeit und Mitbestimmung"

Was sind die konkreten Auswirkungen der Digitalisierung auf Arbeitsprozesse, Arbeitsbedingungen, Beschäftigung und Qualifizierung in den Betrieben, die sich über Branchengrenzen hinaus zeigen? In den von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Forschungsprojekten werden arbeitspolitische Gestaltungsoptionen technologischer Innovationen für betriebliche Akteure erforscht. mehr ...

Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung

Forschungsverbund "Digitalisierung in Branchen"

Wie und mit welchen Folgen digitale Technologien eingesetzt werden, ist in den einzelnen Branchen sehr unterschiedlich und hängt u.a. davon ab, ob es sich um Dienstleistungstätigkeiten handelt oder um das produzierende Gewerbe, ob die Produktionsprozesse schon stark von digitalen Technologien durchdrungen sind oder weniger und ob es sich eher um indirekte oder direkte Bereiche der Leistungserstellung handelt. Um die Auswirkungen möglichst konkret zu erfassen, hat die Hans-Böckler-Stiftung branchenspezifische Analysen gefördert. mehr ...

LABOR.A-Session

"Schöne Visionen oder Angstprognosen? – tatsächliche Auswirkungen von Digitalisierung auf Arbeit und Qualifizierung in Unternehmen"

Wie sieht Digitalisierung in Unternehmen derzeit und in naher Zukunft
tatsächlich aus? Und welche Auswirkungen hat sie auf Arbeitsorganisation,
die Qualifikation und Kompetenzen der dort Beschäftigten und die Entwicklung von Ausbildung, Weiterbildung und Beruflichkeit? Wie werden Beschäftigte und die betriebliche Interessenvertretung in die Veränderungen einbezogen? Diese und weitere Fragen wurden auf der LABOR.A 2018 anhand von vorgestellten Fallbeispielen im Austausch zwischen betrieblicher Praxis und Wissenchaftler/innen mit dem Publikum diskutiert.

Zum Video-Mitschnitt der Session auf Youtube

Gemeinsame Empfehlungen des HR-Kreises von acatech und der Hans-Böckler-Stiftung

"Die digitale Transformation gestalten: Lebenslanges Lernen fördern"

Lebenslanges Lernen ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Arbeit der Zukunft. - Die Bundesregierung hat vor diesem Hintergrund das "Qualifizierungschancengesetz" auf den Weg gebracht. Konkrete Handlungsempfehlungen für die Förderung Lebenslangen Lernens haben nun die Personalvorstände führender deutscher Unternehmen und die Hans-Böckler-Stiftung in einem gemeinsamen Positionspapier erarbeitet. Vorschläge sind z.B. die Einführung eines Weiterbildungs-BAföGs, der stärkere Einsatz KI-basierter Lernsysteme und ein Nationales Kompetenz-Monitoring.

Zum Positionspapier (PDF)

Arbeitspapier

"Digitalisierung: Dienstleistungsarbeit im Visier"

Digitalisierung schreitet auch in produktionsfernen indirekten Bereichen der Industrie und in Dienstleistungsbranchen voran. Dies gilt für unternehmensbezogene Dienstleistungen ebenso wie für Handel, Banken, Versicherung und Logistik. In dem Report wird eine erste Analyse über die Phänomene und Folgen der Digitalisierung von Dienstleistungsarbeit erarbeitet: Wie verschieben sich die Grenzen zwischen Handarbeit und Kopfarbeit, zwischen Industrie und Dienstleistung (Stichwort: Smart Services)? Wie verändert Digitalisierung die Formen der Beschäftigung im Dienstleistungssektor? Und natürlich: Wie können die Interessenvertretungen der Beschäftigten diesen Strukturwandel mitgestalten?

Zum Arbeitspapier (PDF)

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