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WSI-Forschung zum Thema

Atypische und prekäre Beschäftigung

Die Entwicklung des Arbeitsmarktes, insbesondere die Verbreitung atypischer und oft zugleich prekärer Beschäftigung, ist eine Herausforderung für die Arbeitsmarktpolitik. Ein zentrales Forschungsanliegen des WSI ist die Analyse der ökonomischen und institutionellen Ursachen des Wandels auf nationaler und auf internationaler Ebene sowie die Entwicklung von Konzepten zur Regulierung und Risikoabsicherung.

Daten und Grafiken zum Download
Arbeitsmarktpolitik
Rechtliche Perspektive

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Datenbank Atypische Beschäftigung

Atypische Beschäftigung stark verbreitet

Neue Auswertungen des WSI zeigen: Deutschlandweit waren im Jahr 2014 39 Prozent aller Arbeitsverhältnisse Minijobs, Teilzeitstellen oder Leiharbeit.

Daten für Bundesländer und Kreise
Boeckler-Impuls zum Thema

Fakten für Arbeitnehmer/innen

Datenkarte Deutschland 2015

Wichtige aktuelle Daten zur wirtschaftlichen und arbeitsmarktpolitischen Lage in Deutschland – vom WSI aufbereitet mit dem Blick für die Nutzung durch Mitbestimmungspraktiker. mehr ...

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Minijob als einzige Erwerbstätigkeit Aktiv erwerbstätige Frauen nach Erwerbsumfang Aktiv erwerbstätige Männer nach Erwerbsumfang Befristete Beschäftigung Leiharbeit

WSI GenderDatenPortal

Frauen und Männer im Vergleich

Schaubilder und Tabellen, Kurzanalysen und Erläuterungen zur Rechtslage: Teilzeitarbeit, Minijobs, Leiharbeit und Befristung

Minijobs als Haupt-/Nebentätigkeit
Minijobs als einzige Erwerbstätigkeit
Erwerbsumfang
Befristete Beschäftigung
Leiharbeit

Niedriglohnbeschäftigung, 2005-2013

Die Anzahl der Beschäftigten in Deutschland, die im Niedriglohnsektor arbeiten, ist seit dem Jahr 2005 deutlich gestiegen. 2005 waren rund 7,43 Millionen Beschäftigte im Niedriglohnsektor tätig; 2013 waren es 8,13 Millionen. mehr ...

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Online research documentation

Solo-selfemployed: between freedom and insecurity

Self-employment can be found in quite different occupations and sectors: The new self-employed without personnel are coaches, public relations officers, interim managers, bricklayers, or home care workers. Many appreciate their position, some feel forced and find it hard to make a proper living. How do they deal with their insecure position? And how do they prepare for the future? Together with Wieteke Conen and Joop Schippers (University of Utrecht), Karin Schulze Buschoff (WSI) investigates advantages and risks of solo-selfemployment in Germany and the Netherlands.

solo-selfemployed.eu
WSI Policy Brief 4, 03/2016 (pdf)

WSI Policy Brief Nr. 5, 05/2016

Rente für Selbstständige?

Wie lassen sich Selbstständige in die staatliche Alterssicherung einschließen? Mit Blick auf unser Nachbarland Österreich, das die Einbeziehung Selbstständiger seit einigen Jahren praktiziert, werden Lösungen und Reformoptionen für Deutschland abgeleitet.

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Neue international vergleichende Studie

Atypische Beschäftigung - Herausforderung für Alterssicherung und Interessenvertretung

Atypische Beschäftigung geht oft einher mit unsteten Erwerbsverläufen, einem hohen Risiko von Arbeitslosigkeit und Lücken im Einkommen. Wie sind die Systeme der Alterssicherung in Europa darauf eingestellt?

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Neues WSI-Diskussionspapier

Selbstständige als Werkvertragsnehmer

Etwa 690.000 Selbstständige arbeiten in Deutschland als Werkvertragsnehmer. Sie sind überwiegend männlich, eher älter und überdurchschnittlich qualifiziert. Die Autoren geben anhand von Daten des Sozioökonomischen Panels einen Überblick über Arbeitszeiten und Einkommen von Werkvertragsnehmern mit und ohne Mitarbeiter und zeigen, dass deren Einkommen im Durchschnitt höher, aber weit ungleicher verteilt sind als die von abhängig Beschäftigten.

WSI-DP no. 201 (pdf)

WSI Discussion Paper No. 199

Atypical forms of employment in the public sector – are there any?

Atypical forms of employment are also widespread in the public sector but are all in all less precarious than in the private sector. In the public sector, the percentage of low-wage earners is considerably lower than in the private one, as the coverage rates of collective agreement (at over 90 per cent) are high. Moreover, employees with atypical forms of employment have better opportunities for further training in the public than in the private sector.

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Branchenspezifische Strategien gegen prekäre Beschäftigung

Wie gehen Gewerkschaften und Arbeitgeber auf dem Bau, in der Gebäudereinigung, im Gesundheitswesen und in Leiharbeitsfirmen vor? Die Strategien reichen von Tarifverträgen für prekär Beschäftigte über Zusatzzahlungen und Vergabeklauseln, die die Einhaltung von Mindeststandards vorsehen, bis zur Forderung nach mehr Kontrolle und gesetzlichen Neuregelungen.

WSI DP No. 197 (in Englisch) (pdf)

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Neues WSI-Diskussionspapier

Werkverträge, Leiharbeit, Solo-Selbstständigkeit - Eine Bestandsaufnahme

Das DP gibt einen Überblick über den Stand der Forschung zu Werkverträgen, Leiharbeit und Solo-Selbstständigkeit. Im Mittelpunkt stehen Branchenspezifika und empirische Ergebnisse. Außerdem werden Forschungslücken aufgezeigt: So ist Leiharbeit im Industriesektor recht gut erforscht, im Dienstleistungsbereich jedoch nicht.

WSI DP No. 195 (pdf)

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Neues WSI Diskussionspapier

Arbeitsmarktpolitik in nationalen Kontexten

Erfahrungen aus den europäischen Nachbarländern können helfen, Arbeitslosigkeit und prekäre Beschäftigung mit mehr Erfolg zu bekämpfen. Vanessa Schmieja und Karin Schulze Buschoff zeigen an konkreten Beispielen, in welchen Bereichen „Good Practices" identifizierbar sind.

WSI DP No. 193 (pdf)

Soloselbstständige: Zwischen Freiheit und Unsicherheit

Wie gestalten sich das Ausmaß, die Struktur, die Entwicklung und die Arbeits- und Einkommensbedingungen der Soloselbstständigkeit in Deutschland und in den Niederlanden? Zeigt der Ländervergleich Ansatzpunkte für eine bessere Ausgestaltung von sozialer Sicherung, gewerkschaftlicher Interessenvertretung und weiteren Rahmenbedingungen? mehr ...



Wirtschaftsdienst, Heft 12/2015

Strengere Regulierung von Zeitarbeit – Reichen die Regelungen aus?

Leiharbeit ist seit vielen Jahren hochgradig umstritten. Längst wird sie nicht mehr nur als Flexibilitätspuffer genutzt, sondern strategisch zur Senkung von Personalkosten und zur Sicherung der Profitabilität eingesetzt. Nach dem Gesetz gilt bei Leiharbeit der Grundsatz "Equal Pay", Abweichungen durch Tarifvertrag sind jedoch zulässig und die Regel. Dr. Reinhard Bispinck (WSI) nimmt in seinem Beitrag Stellung zu den geplanten Neuregelungen.

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Die prekäre Gesellschaft

Die Arbeitswelt ist im Wandel, höhere Flexibilität sowie eine Zunahme von Zeitverträgen und befristeten Anstellungen prägen die berufliche Wirklichkeit für einen immer größeren Teil der Beschäftigten, mit gravierenden Auswirkungen auf die Lebensplanbarkeit der Betroffenen. Dazu Nadine Absenger, Die prekäre Gesellschaft – Daten, Fakten und die Folgen, in: VALUE – Versicherungswirtschaft Special 4/2014, S. 16-18

Beitrag online

Stellungnahme zur Abschaffung der sachgrundlosen Befristung

Am 17.03.2014 fand im Deutschen Bundestag eine öffentliche Anhörung zum Entwurf eines Gesetzes zur Abschaffung der sachgrundlosen Befristung, zu der auch Dr. Nadine Zeibig (WSI) als Expertin geladen war. În ihrer Stellungnahme weist sie nach, dass die Regelungen der sachgrundlosen Befristung den Zielen des Gesetzgebers nicht gerecht werden, da sie nicht zu zusätzlicher Beschäftigung geführt haben und die betroffenen Beschäftigten erheblich benachteiligen. Sie kommt zu dem Schluss, dass die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung gerechtfertigt ist, und stellt den daraus resultierenden juristischen Reformbedarf dar. Links zur Stellungnahme und Informationen zur Anhörung:

Stellungnahme von Dr. Nadine Zeibig (pdf)
Anhörung im Überblick
Gesetzentwurf, Beschlussempfehlung und weitere Dokumente

Leiharbeit und kein Ende

Zeibig, Nadine, und Andreas Priebe, 2013: Leiharbeit und kein Ende. Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats, in: Arbeitsrecht im Betrieb 5: 281-285. mehr ...

Neue Publikationen

Nadine Absenger, Die prekäre Gesellschaft – Daten, Fakten und die Folgen, in: Magazin Versicherungswirtschaft (im Erscheinen)

Nadine Zeibig, KAPOVAZ – eine flexible Arbeitszeitform mit erheblichen Nachteilen für Beschäftigte, in: R. Buschmann, B. Frauenhoffer, K. Schierle & R.-U. Vorbau (Hg.): Unsichere Arbeits- und Lebensbedingungen in Deutschland und Europa, Baden-Baden 2014, S. 178-203 mehr ...



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