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WSI-Forschungsbereich

Arbeit und Arbeitsmarkt

Die Entwicklung des Arbeitsmarktes, insbesondere die Verbreitung atypischer und oft zugleich prekärer Beschäftigung, ist eine Herausforderung für die Arbeitsmarktpolitik. Neue Formen der Arbeits- und Leistungssteuerung erhöhen den Druck auf die Beschäftigten.  Das WSI sucht Lösungsansätze zu einer Verbesserung der Situation vornehmlich der Arbeitnehmer/-innen.

Arbeitsmarktpolitik
Atypische und prekäre Beschäftigung mehr ...
Arbeitsrecht
Nationales und internationales Arbeitsrecht mehr ...
Qualität der Arbeit
Arbeitszeit und Arbeitsbedingungen mehr ...
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WSI Policy Brief 8/2016

Befristet beschäftigt? Vor allem die Jüngeren

Mehr als 60 Prozent aller befristet Beschäftigten sind jünger als 35. Arbeitnehmer/innen in der Familiengründungsphase sind somit besonders stark von den Nachteilen dieser atypischen Beschäftigung betroffen.

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Bericht auf Spiegel online

WSI Working Paper 206

SOLO-SELBSTSTÄNDIGKEIT – ZWISCHEN FREIHEIT UND UNSICHERHEIT

Ein Vergleich zwischen den Niederlanden und Deutschland zeigt, dass in beiden Ländern immer mehr Ältere und gut Qualifizierte den Weg in die Solo-Selbständigkeit wählen. In Deutschland sind Gründungen aus der Not häufiger und der Anteil unfreiwilliger und prekärer Selbstständigkeit höher als in den Niederlanden.

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WSI Datenkarte aktuell

Fakten zu Wirtschaft, Arbeitswelt und Mitbestimmung

Wichtige Daten zur wirtschaftlichen und arbeitsmarktpolitischen Lage. Wie hoch ist die Arbeitslosenquote im Osten? Wie viel mitbestimmte Unternehmen gibt es in Deutschland? Bundesschulden, Durchschnittsverdienste, Krankenstand... Außerdem: neue Daten zu Umwelt und Gesundheit.

Download und Bestellmöglichkeit

WSI Study Nr. 6/2016

Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen: Mehr Transparenz

Konzerne sollen künftig gesetzlich verpflichtet werden, ökologische und soziale Aspekte ihrer Geschäftstätigkeit offenzulegen. Dazu gehören auch Angaben zu den Arbeitsbedingungen. Rechtwissenschaftler der Universität Kassel zeigen, dass der Gesetzentwurf der Bundesregierung den Arbeitgebern weiten Spielraum bei der Auslegung der Berichtspflichten lässt. Rechtlich sei es jedoch durchaus möglich, den Unternehmen konkretere Angaben abzuverlangen, z.B. zum Anteil der Leiharbeiter, um Transparenz und Vergleichbarkeit herzustellen. Die Berufsfreiheit der Arbeitgeber oder der Eigentumsschutz würden solchen Vorgaben prinzipiell nicht entgegenstehen.

mehr dazu in Böckler Impuls
Studie zum Download (pdf)

WSI Policy Brief Nr. 5, 05/2016

Rente für Selbstständige?

Wie lassen sich Selbstständige in die staatliche Alterssicherung einschließen? Mit Blick auf unser Nachbarland Österreich, das die Einbeziehung Selbstständiger seit einigen Jahren praktiziert, werden Lösungen und Reformoptionen für Deutschland abgeleitet.

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destatis Fachkonferenz, 31.05.2016 Wiesbaden

Migrant/innen auf dem Arbeitsmarkt – 2005 und 2013

Seit 2005 hat sich die Arbeitsmarktlage in Deutschland deutlich verbessert – haben auch Migrant/innen von dieser positiven Entwicklung profitiert? Der Vortrag von Jutta Höhne (WSI) zeigt: Die Bilanz für Zugewanderte aus Drittstaaten ist ungünstiger als für andere Bevölkerungsgruppen.

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Aktuelle Daten für alle Kreise und Städte

WSI Datenbank Atypische Beschäftigung

Die Bilanz für das Jahr 2015: Weniger Minijobs - aber mehr Teilzeit und Leiharbeit: Der Anteil atypischer Beschäftigung liegt bei 39,3 Prozent und damit auf dem höchsten Stand seit 13 Jahren.

detaillierte Tabellen und Diagramme

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Neue Buchpublikation

Leistung(sdruck), Arbeitssystem und Gesundheit

Im Zuge von Flexibilisierung und Digitalisierung gewinnen selbstorganisierte und ergebnisorientiert gesteuerte Arbeitssysteme (Zielvereinbarungen, Projektarbeit, etc.) an Bedeutung. Dr. Elke Ahlers (WSI) hat mit Daten der WSI-Betriebsrätebefragung untersucht, ob konventionelle Regulierungen und Möglichkeiten zum Schutz der Beschäftigten (Arbeitsschutzgesetz, betriebliche Interessenvertretung) diesen neuen Anforderungen gerecht werden.

Informationen zum Buch (pdf)

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Feldes, W. et al. (Hrsg.): Werkbuch BEM - Strategien und Empfehlungen für Interessenvertretungen

Langzeiterkrankungen und das Recht auf eine selbstbestimmte Erwerbsbiographie

Langzeiterkrankungen haben gravierende Folgen für die Betroffenen,  die Betriebe und die Wirtschaft. Häufig droht das Abrutschen in Arbeitslosigkeit oder in eine Erwerbsminderungsrente. Eva Kocher (Viadrina) und Barbara Zimmer (WSI) zeigen, wie das Betriebliche Eingliederungsmanagement für die Verwirklichung des Rechts auf eine selbstbestimmte Erwerbsbiographie genutzt werden kann.

weitere Informationen und Bestellmöglichkeit

Wirtschaftsdienst, Heft 12/2015

Strengere Regulierung von Zeitarbeit – Reichen die Regelungen aus?

Leiharbeit ist seit vielen Jahren hochgradig umstritten. Längst wird sie nicht mehr nur als Flexibilitätspuffer genutzt, sondern strategisch zur Senkung von Personalkosten und zur Sicherung der Profitabilität eingesetzt. Nach dem Gesetz gilt bei Leiharbeit der Grundsatz "Equal Pay", Abweichungen durch Tarifvertrag sind jedoch zulässig und die Regel. Dr. Reinhard Bispinck (WSI) nimmt in seinem Beitrag Stellung zu den geplanten Neuregelungen.

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Neue international vergleichende Studie

Atypische Beschäftigung - Herausforderung für Alterssicherung und Interessenvertretung

Atypische Beschäftigung geht oft einher mit unsteten Erwerbsverläufen, einem hohen Risiko von Arbeitslosigkeit und Lücken im Einkommen. Wie sind die Systeme der Alterssicherung in Europa darauf eingestellt?

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Vortrag auf dem Tag der Betriebs- und Personalräte, 29.10.2015

Betriebliche Gesundheitsförderung und Gefährdungsbeurteilungen

Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung sind ein Top-Thema der Betriebsratsarbeit. Dr. Elke Ahlers (WSI) zeigt anhand von Daten der Betriebsrätebefragungen 2009 und 2015, dass Fortschritte im Bereich des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes zu sehen sind. Insbesondere im Hinblick auf Gefährdungsbeurteilungen psychischer Belastungen besteht jedoch noch hoher Handlungsbedarf.

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Fachtagung Dortmund, 01./02.10.2015

Reduzierung von psychischen Arbeitsbelastungen - Gewerkschaftliche Ansätze

Psychische Arbeitsbelastungen nehmen zu. Welche Faktoren stärken / schwächen Beschäftigte unter den Bedingungen einer zunehmenden Entgrenzung der Arbeit? Elke Ahlers (WSI) stellt Regulierungsansätze und gewerkschaftliche Initiativen für "Gute Arbeit" vor.

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European Sociological Review

Einkommensvorteile geringqualifizierter Migranten

Ein Vergleich der Einkommen von Schulabbrechern nach Migrationshintergrund zeigt, dass insbesondere türkischstämmige Schulabbrecher oft mehr verdienen. Sie arbeiten auch häufiger in Stellungen, für die sie formal  unterqualifiziert sind, so die Befunde eines Autorenteams der Universitäten Köln und Bremen und des WSI.

zum Artikel (in Englisch)

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Schwerpunktheft 05/2015

Migration - Arbeitsmarkt - soziale Sicherung

Das Zusammenwachsen Europas stellt neue Herausforderungen an die Regulation von Zuwanderung, vor allem mit Blick auf den Arbeitsmarktzugang und die soziale Absicherung von Migranten.

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Branchenspezifische Strategien gegen prekäre Beschäftigung

Wie gehen Gewerkschaften und Arbeitgeber auf dem Bau, in der Gebäudereinigung, im Gesundheitswesen und in Leiharbeitsfirmen vor? Die Strategien reichen von Tarifverträgen für prekär Beschäftigte über Zusatzzahlungen und Vergabeklauseln, die die Einhaltung von Mindeststandards vorsehen, bis zur Forderung nach mehr Kontrolle und gesetzlichen Neuregelungen.

WSI DP No. 197 (in Englisch) (pdf)



Flexible Arbeitsmärkte: Fördern oder schwächen sie Innovation und Produktivität?

In Europa gibt es in den letzten Jahrzehnten eine starke Tendenz zur ‘Flexibilisierung’ von Arbeit. Wenig untersucht wurde bislang die Frage, wie sich flexible Arbeit auf die Innovation und das Produktivitätswachstum in deutschen Unternehmen auswirkt. mehr ...

Teilzeit, Minijobs, Leiharbeit

Datenbank "Atypische Beschäftigung"

Die regionale Datenbank "Atypische Beschäftigung" des WSI stellt Daten für alle Stadt- und Landkreise in Deutschland zur Verfügung. Die Tabellen und Grafiken bieten einen schnellen Überblick über die Entwicklung seit 2003. mehr ...

Etablierung gesetzlicher Verpflichtungen zur Offenlegung von Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen

Ziel dieses Vorhabens ist es, entsprechende Offenlegungspflichten für Arbeitgeber in Deutschland gesetzlich zu verankern. Die heutige freiwillige Nachhaltigkeits- oder Sozialberichtserstattung reicht nicht aus, um angemessen über ökologische und soziale Bilanzen von Unternehmen zu informieren. mehr ...

Soloselbstständige: Zwischen Freiheit und Unsicherheit

Wie gestalten sich das Ausmaß, die Struktur, die Entwicklung und die Arbeits- und Einkommensbedingungen der Soloselbstständigkeit in Deutschland und in den Niederlanden? Zeigt der Ländervergleich Ansatzpunkte für eine bessere Ausgestaltung von sozialer Sicherung, gewerkschaftlicher Interessenvertretung und weiteren Rahmenbedingungen? mehr ...



Ausführliche Publikationsverzeichnisse finden Sie auf den Mitarbeiterseiten sowie unter Veröffentlichungen

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