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Jahreschronik

Ergebnisse 1 bis 10 von 135 für den Zeitraum: 2010

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22.12.2010

Die Arbeitgeber im Einzelhandel streben eine Vereinbarung über einen Mindestlohn in der ersten Hälfte des kommenden Jahres an. "Wir bauen darauf, dass uns die tarifvertragliche Umsetzung des Mindestlohns im ersten Halbjahr 2011 gelingt", sagte der Präsident des Handelsverbandes Deutschland (HDE), Josef Sanktjohanser, dem "Handelsblatt". Bezugspunkt für die Höhe könnten demnach die Einstiegsgehälter der Einzelhandelstarifverträge sein, die derzeit je nach Region zwischen 7,00 und 8,80 Euro pro Stunde liegen. Seit längerer Zeit verhandeln die Tarifparteien über eine entsprechende Regelung. Sie soll verknüpft werden mit einer grundlegenden Struktrreform der Tarifgehälter im Einzelhandel.

Siehe dazu auch einen Artikel in: Der Handel 12/2010

21.12.2010

In der Berliner Zeitung fordert Lidl einen gesetzlichen Mindestlohn von zehn Euro - und das branchenübergreifend. "Lidl unterstützt jede politische Initiative, die die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns für den Lebensmitteleinzelhandel und jede andere Branche zum Ziel hat", teilte das Unternehmen am Montag mit. Nur mit einer verbindlichen Untergrenze lasse sich der Missbrauch von Lohndumping wirksam unterbinden. De Gewekschaft ver.di begrüßte denVorstoß von Lidl.

Stellungnahme von ver.di

17.12.2010
Die IG Metall fordert für die 80.000 Beschäftigten der westdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie fünf Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Das hat der Vorstand der IG Metall am 14. Dezember 2010 beschlossen. Anfang Februar 2011 beginnen die Verhandlungen.

Weitere Informationen der IG Metall

17.12.2010
Die rund 5.000 Tarifbeschäftigten und Auszubildenden der Postbank Filialvertrieb AG bekommen ab 1. Februar 2011 linear 1,8 Prozent mehr Geld. In einer zweiten Stufe wird das Entgelt zum 1. April 2012 um weitere 2,9 Prozent erhöht. Über die Gesamtlaufzeit des Entgelttarifvertrages bis 31. Mai 2013 werden die Einkommen der Tarifbeschäftigten damit insgesamt um 4,7 Prozent erhöht. Zudem konnte die bestehende tarifvertragliche Regelung zum Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis zum 31. Dezember 2013 verlängert werden.
14.12.2010

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) geht mit einer Forderung nach einem Sockelbetrag von 50 Euro plus drei Prozent mehr Gehalt in die Tarifrunde für die rund 585.000 Tarifbeschäftigten im unmittelbaren öffentlichen Dienst der Länder (ohne Hessen und Berlin). Für Auszubildende soll es zusätzlich eine Übernahmegarantie geben. Das hat die Bundestarifkommission am Dienstag auf ihrer Sitzung in Berlin beschlossen.

Weitere Informationen von ver.di

14.12.2010

Die Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personalserviceagenturen (CGZP) kann keine Tarifverträge abschliessen. Sie erfüllt die hierfür erforderlichen tarifrechtlichen Voraussetzungen nicht. Dies bestätigte das Bundesarbeitsgericht (BAG), nunmehr endgültig. Somit sind die von der CGZP geschlossenen Tarifverträge ungültig und es besteht nachträglich equal-pay-Anspruch. Dies betrifft neben den Tarifverträgen mit der Arbeitsgemeinscchaft mittelständischer Pesonaldienstleister (AMP) (vor 2010) auch eine unbekannte Zahl von Haustarifverträgen. Zeitarbeitsfirmen, die Leiharbeiter nach diesen Tarifen entlohnt haben, müssen sich nun unter Umständen auf erhebliche Nachforderungen der Leiharbeitnehmer und Sozialversicherungsträger einstellen.

Pressemeldung des BAG vom 14.12.2010
Stellungnahme von ver.di

08.12.2010

Massive Tarifabsenkungen für den Neuabschluss der Redakteurstarifverträge hat der Bundesverband der Deutschen Zeitungsverleger (BDZV) in den Tarifverhandlungen für die rund 14.000 Redakteurinnen und Redakteuren in Tageszeitungen von den Gewerkschaften  der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di und DJV gefordert. Jetzt beschäftigte Redakteurinnen und Redakteure sollen demnach kein Urlaubsgeld mehr und damit 5 Prozent weniger Gehalt bekommen. Generell soll für alle zukünftig eingestellten Redakteurinnen und Redakteure ein neues, über 25 Prozent niedrigeres, Tarifniveau gelten, das aber auch bei Outsourcing oder Verlagswechsel jeden jetzt beschäftigten Redakteur/-in betreffen wird. Ver.di-Verhandlungsführer Frank Werneke erklärte: "Die Forderungen der Verleger sind in keiner Form akzeptabel. Sie bedeuten zudem eine Abwertung des Journalistenberufs".

Weiter Informationen der dju

07.12.2010

Der Hauptvorstand der IG BCE hat Leitplanken für die Chemie-Tarifrunde 2011 gesetzt und die Forderungsempfehlung beschlossen. Danach sollen die Entgelte um 6 bis 7 Prozent steigen, bei einer Laufzeit des neuen Tarifvertrags von zwölf Monaten. Die Verhandlungen beginnen Mitte Februar in den Regionen.

Weitere Informationen der IG BCE

07.12.2010

Die rot-grüne Landesregierung von NRW hat beschlossen, gemeinsam mit Rheinland-Pfalz eine Bundesratsinitiative zur Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland zu starten. "Wir brauchen einen Rechtsanspruch auf einen Mindestlohn, um sicherzustellen, dass über eine Vollzeitbeschäftigung ein Existenz sicherndes Arbeitseinkommen erzielt werden kann und damit eine angemessene Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht wird", sagte NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider. Ohne einen gesetzlichen Mindestlohn werde sich der Niedriglohnsektor weiter ausweiten.

Pressemeldung der Landesregierung vom 7.12.2010

06.12.2010

Die IG Metall fordert für die rund 100.000 Beschäftigten der Volkswagen AG und Financial Services AG eine Entgelterhöhung von 6 Prozent für 12 Monate. Das hat die 120-köpfige IG Metall-Tarifkommission nach einer intensiven Debatte in den sechs westdeutschen Volkswagen-Werken und der Financial Services am heutigen Montag einstimmig beschlossen. Volkswagen hat einen über der Branche liegenden Tarifaufschlag bereits abgelehnt. Personalvorstand Horst Neumann sagte dem "Handelsblatt", die im Flächentarifvertrag für dieMetallindustrie vorgesehene Erhöhung von 2,7 Prozent solle auch für VW gelten. Darüber hinaus sollten die Gehälter vom Erfolg des Unternehmens abhängen. Die erste Verhandlungsrunde mit VW ist für den 19. Januar geplant.

Weitere Informationen der IG Metall

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