Soziale Ungleichheit

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Die neuen Konflikte

Verteilungskonflikte sind immer weniger von der klassischen Spannung zwischen Oben und Unten geprägt. Wo liegen die neuen Konfliktlinien, wie lässt sich ein neues, übergreifendes Verständnis von Gerechtigkeit entwickeln? Ein Kommentar von Steffen Mau


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mehr zur neuen Ausgabe 08/2016

Arbeit und Arbeitsmarktpolitik mehr...
Industrielle Beziehungen, Lohn- und Tarifpolitik mehr...
Sozial- und Verteilungspolitik mehr...
Genderforschung und Gleichstellung mehr...
Europa und europäische Politik mehr...
Datenportale: Fakten, Grafiken, Analysen mehr...
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WSI Datenkarte aktuell

Fakten zu Wirtschaft, Arbeitswelt und Mitbestimmung

Wichtige Daten zur wirtschaftlichen und arbeitsmarktpolitischen Lage. Wie hoch ist die Arbeitslosenquote im Osten? Wie viel mitbestimmte Unternehmen gibt es in Deutschland? Bundesschulden, Durchschnittsverdienste, Krankenstand... Außerdem: neue Daten zu Umwelt und Gesundheit.

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WSI Working Paper 206

SOLO-SELBSTSTÄNDIGKEIT – ZWISCHEN FREIHEIT UND UNSICHERHEIT

Ein Vergleich zwischen den Niederlanden und Deutschland zeigt, dass in beiden Ländern immer mehr Ältere und gut Qualifizierte den Weg in die Solo-Selbständigkeit wählen. In Deutschland sind Gründungen aus der Not häufiger und der Anteil unfreiwilliger und prekärer Selbstständigkeit höher als in den Niederlanden.

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WSI-Mitteilungen 08/2016

Europäischer Tarifbericht 2016

Das Lohnwachstum in der EU bleibt schwach. Dass Beschäftigte trotzdem mehr Geld in der Tasche haben, liegt an der niedrigen Inflation. Der Europäische Tarifbericht 2016 des WSI informiert über die aktuellen Trends.

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WSI-Herbstforum 2016

Aufgaben einer arbeitnehmerorientierten Forschung

70 Jahre WSI: Das Jubiläum war Anlass für einen Blick auf die Geschichte - und Anlass zur Diskussion über die Zukunft: Wie kann Sozialforschung dazu beitragen, die Lage der arbeitenden Menschen und ihrer Familien zu verbessern? Alle Plenarvorträge und Podiumsrunden sowie ausgewählte Panels können online nachverfolgt werden.

www.wsi-herbstforum.de
Tagungsbericht im Magazin Mitbestimmung

Perspektiefe 41, Dezember 2016

Europa am Scheideweg

Die EU befindet sich in der größten Krise seit ihrem Bestehen. Der bisherige Pfad stetiger Integrationsvertiefung bei gleichzeitiger „Technokratisierung“ europäischen Regierens wird von den Bürger/innen immer weniger akzeptiert. Woher kommt die EU-Skepsis? Dr. Daniel Seikel (WSI) beleuchtet die Ursachen und skizziert Wege, auf denen eine Verbesserung der Einstellung zu Europa erreicht werden kann.

zum Online-Beitrag

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Torsten Müller, Thorsten Schulten (WSI), Guy Van Gyes (Hrsg.)

Lohnpolitik unter europäischer »Economic Governance«

Wissenschaftler/innen aus 13 Ländern, die dem TURI-Netzwerk angehören, zeigen alternative Strategien für inklusives Wachstum: eine expansive, solidarische Lohnentwicklung sowie eine europaweite Koordination, angemessenene Mindestlöhne und starke Tarifvertragssysteme.

Informationen zum Buch und Bestellmöglichkeit

Berlin, 02./03.03.2016

Einladung: Hans-Böckler-Forum zum Arbeits- und Sozialrecht

Wie hat sich die Rechtsprechung im Feld des Arbeits- und Sozialrechts entwickelt? Wie sind die neuen Gesetzespakete einzuschätzen, wo besteht Reformbedarf, wo liegen die künftigen Herausforderungen? Das 11. Hans-Böckler-Forum ist ein Informations- und Diskussionsforum für Fachleute aus Rechtsprechung, Rechtswissenschaft, Rechtspolitik, Beratung und  Verbänden wie auch für die interessierte Öffentlichkeit.

Programm und Anmeldung

Social Europe online, 25.11.2016

Three Fallacies Of Internal Devaluation

Since the beginning of the crisis, improving competitiveness has become the dominant frame of reference for European crisis management based on austerity and internal devaluation. Torsten Müller, Thorsten Schulten (WSI) and Sepp Zuckerstätter reveal that the policy-makers‘ dominant analysis of competitiveness and concomitant strategy of internal devaluations do not stand up to any empirical investigation. The authors show that, in view of the great importance of domestic demand for economic performance, it would instead be far more promising to pursue a wage-led growth model focussed on reversing the trends of falling wage shares and a redistribution from labour to capital income.

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Atypical Labour Migration into Germany

Move to Work, Move to Stay?

Labour migration from EU countries to Germany has increasingly been characterised by atypical forms of mobility: posting of workers, self-employment and seasonal workers. Bettina Wagner and Anke Hassel investigate changes in intra-EU labour mobility, analyze the effects on labour market segmentation and fragmentation, and discuss the various responses by the government by the extension of collective agreements and the statutory minimum wage.

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WSI Working Paper Nr. 205

Gleichwertige Arbeit - gleiches Geld?

Detaillierte Analysen von Jobprofilen zeigen: Frauenberufe sind häufig schlechter bezahlt als Männerberufe - auch wenn die Anforderungen an die Tätigkeit keineswegs geringer sind.

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Neue Studie des WSI

Aggressive Arbeitgeber: Jede sechste Betriebsratsgründung wird behindert

Arbeitgeber behindern jede sechste Betriebsratsgründung. Sie schüchtern Kandidaten ein, drohen mit Kündigung oder verhindern die Bestellung eines Wahlvorstands. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung von PD Dr. Martin Behrens und Dr. Heiner Dribbusch, die Befunde einer Vorgängeruntersuchung des WSI aus dem Jahr 2012 bestätigt. Besonders gegen Neugründungen von Betriebsräten gehen Unternehmen häufig aggressiv vor.

mehr dazu in Böckler-Impuls

WSI Study Nr. 6/2016

Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen: Mehr Transparenz

Konzerne sollen künftig gesetzlich verpflichtet werden, ökologische und soziale Aspekte ihrer Geschäftstätigkeit offenzulegen. Dazu gehören auch Angaben zu den Arbeitsbedingungen. Rechtwissenschaftler der Universität Kassel zeigen, dass der Gesetzentwurf der Bundesregierung den Arbeitgebern weiten Spielraum bei der Auslegung der Berichtspflichten lässt. Rechtlich sei es jedoch durchaus möglich, den Unternehmen konkretere Angaben abzuverlangen, z.B. zum Anteil der Leiharbeiter, um Transparenz und Vergleichbarkeit herzustellen. Die Berufsfreiheit der Arbeitgeber oder der Eigentumsschutz würden solchen Vorgaben prinzipiell nicht entgegenstehen.

mehr dazu in Böckler Impuls
Studie zum Download (pdf)

Lohnpolitik in Europa

Drei Irrtümer der „internen Abwertung“

In einem Beitrag für der Blog Arbeit & Wirtschaft der Arbeiterkammer Wien hinterfragen Torsten Müller (ETUI), Thorsten Schulten (WSI) und Sepp Zuckerstätter (AK Wien) die derzeit dominierende Sicht auf die Lohnpolitik in Europa.

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Stellungnahme zum Entwurf der Landesregierung, 27.10.2016

Tariftreue- und Vergabegesetz NRW

Für die Sicherung von Tariftreue und Sozialstandards sowie fairen Wettbewerb: Professor Dr. Thorsten Schulten (WSI) plädiert in seiner Stellungnahme für den Erhalt eines eigenständigen vergabespezifischen Mindestlohns in NRW.

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WSI-Mitteilungen 07/2016

Gerechtigkeitsansprüche und Arbeitnehmerbewusstsein heute

Anspruchshaltungen, Arbeitsethos und Gerechtigkeitsvorstellungen: Was bewegt und wohin bewegen sich Arbeitnehmer/-innen in Zeiten von Flexibilisierung, Entgrenzung und Prekarisierung? Ein Schwerpunktheft mit Beiträgen von Reiner Hoffmann (DGB), Michael Schumann (SOFI), Wolfgang Menz (ISF), Stephan Voswinkel (IfS) u.a.

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Leiharbeit und Werkverträge

Gesetzentwurf mit Schwächen

Das WSI hat das Reformvorhaben der Bundesregierung analysiert - Fazit: viele erfreuliche Neuregelungen, aber aber auch Defizite: Höchstüberlassungsdauer, equal pay und equal treatment sind nicht wirksam geregelt

WSI Report 32/2016 (pdf)
Stellungnahme des WSI zur Anhörung im Bundestag (pdf)

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Vortrag auf den Frauenwirtschaftstagen, 14.10.2016 in Stuttgart

Migrant/-innen im öffentlichen Dienst

Die Bedeutung von interkultureller Kompetenz und Mehrsprachigkeit wird im öffentlichen Dienst in der Zukunft weiter anwachsen. Migrant/-innen sind im öffentlichen Dienst jedoch nach wie vor noch nicht angemessen vertreten. Welche Gründe gibt es dafür? Wie steht es insbesondere um die Chancen von hochqualifizierten Frauen mit Migrationshintergrund?

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WSI Verteilungsbericht 2016

Soziale Mobilität geht zurück

Die Einkommensungleichheit hat einen historischen Höchststand erreicht, die Einkommensverteilung verfestigt sich: Arme Menschen bleiben häufiger dauerhaft arm, Reiche können sich ihrer Einkommen hingegen sicher sein.
 

WSI-Report 31/2016 (pdf)
WSI Verteilungsmonitor
Bericht auf tagesschau.de
Beitrag auf faz.net



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