Tagesthema

5. iAGS Report

EU Wirschaftspolitik umsteuern

Der Bericht empfiehlt, die EZB zu entlasten und die fiskalpolitischen Zügel, allen voran in Deutschland zu lockern. Die Kritik Finanzminister Schäubles an der jüngsten Initiative der EU Kommission ist nicht nachvollziehbar, denn sie geht in die richtige Richtung, wenn sie auch unzureichend ist.


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Eurokrise mehr ...
Ungleichheit und Wirtschaftswachstum mehr ...
Steuern und Staatsausgaben mehr ...
TTIP, CETA und Co. mehr ...
Arbeit, Löhne und Soziales mehr ...
Finanzmärkte und Regulierung mehr ...

Was wird aus der Eurozone?

Eine Landkarte der Interessenkonflikte zur Reform der Währungsunion

Trotz der unvollständigen und instabilen Architektur der Europäischen Währungsunion kommen Reformen nur schleppend voran. Das liegt daran, dass Anhänger einer „Stabilitätsunion“ wie Deutschland und Finnland ganz andere Vorstellung von der Zukunft der Euorzone haben als Anhänger einer „Fiskalunion“ wie etwa Italien und Frankreich. Die Studie zeigt detailliert, wo die Interessenkonflikte zwischen den Mitgliedern der Eurozone verlaufen.

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BREXIT und was dann?

Ein Szenario von Gustav A. Horn auf Social Europe.

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Neues Buch

Wirtschaft neu denken. Blinde Flecken der Lehrbuchökonomie

Das Buch „Wirtschaft neu denken. Blinde Flecken der Lehrbuchökonomie“ enthält kritische Rezensionen der im Studium der Volkswirtschafslehre gängigen Lehrbücher. Beiträge stammen unter anderem von den IMK-Research Fellows Camille Logeay, Jan Priewe, Till van Treeck und Achim Truger sowie von IMK-Mitarbeiter Fabian Lindner.

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Aktuelle Entwicklungstendenzen und zukünftiger Personalbedarf im Öffentlichen Dienst

Im Öffentlichen Dienst gibt es aktuell einen Mehrbedarf von mindestens 110.000 Vollzeitstellen. Besonders groß ist die personelle Unterbesetzung bei der Kinderbetreuung und in den Finanzverwaltungen. Das zeigt die neue IMK-Study von Dieter Vesper.

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Working Paper 174

The redistributive function of the EU budget

Das EU-Budget hat einen Umverteilungseffekt zwischen den Ländern und auch einen Stabilisierungseffekt. Beide sind aber sehr gering und funktionieren vor allem über die Einnahmenseite, d.h. den Mitgliedsbeitrag.

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Neuer Artikel im Wirtschaftsdienst

Deutsche Leistungsbilanzüberschüsse: Hohe Wettbewerbsfähigkeit oder zu schwache Nachfrage?

Deutschland verzeichnet enorm hohe Leistungsbilanzüberschüsse, die die Weltwirtschaft destabilisieren. Die hohe preisliche Wettbewerbsfähigkeit erklärt die Überschüsse kaum. Entscheidend ist die schwache Binnenwirtschaft und damit die geringen Importe. Eine Ankurbelung der Binnenwirtschaft würde beim Abbau der Überschüsse helfen.

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Soziale Folgen der Digitalisierung mit Grundeinkommen auffangen?

Der Vorschlag des Vorstandsvorsitzenden von Siemens ist nur auf den ersten Blick sinnvoll. Fairer wären entsprechende Lohnsteigerungen. Eine Einschätzung von Gustav Horn.

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Privatisierung der Autobahn sinnvoll?

Der Bundesfinanzminister möchte Autobahnen privatisieren. Ist das ein gutes Geschäft? Gustav Horn meint Nein.

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Trump und die Konjunktur

Der Trump Crash ist nicht eingetreten. Doch wie sehen die weiteren Konjunkturaussichten aus? Wird Trump seine Anhänger enttäuschen? Ein Podcast von Gustav A. Horn.

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Schuldenbremse

eine Investitionsbremse!

Die deutsche Schuldenbremse wird vielfach als Erfolgsgeschichte gefeiert. Tatsächlich aber ist sie eine gefährliche und überflüssige Maßnahme, die Wohlstandszuwächse verhindert und die Instabilität erhöht.

Kommentar von G. Horn und K. Rietzler
ergänzender Artikel auf Social Europe

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Rechte Wirtschaftspolitik

Gustav Horn erklärt die Ökonomie des Rechtspopulismus als "Alter Wein in neuen, rechten, faulen Schläuchen".

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Wut schlägt Vernunft

Die Einschätzung von Gustav Horn zum Wahlausgang in den USA. Die Wirtschaftspolitische Lage nach dem Wahlausgang dürfte signifikante Effekte auf den deutschen Export haben.

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DIGITALISIERUNG DER ARBEITSWELT

Aktuell findet in Deutschland eine Diskussion über die möglichen Folgen und Auswirkungen der Digitalisierung von Wirtschaft und Arbeitswelt statt. Einer gemeinsamer Report verschiedener Autorinnen und Autoren aus der Hans-Böckler-Stiftung setzt sich mit der Thematik auseinander und zeigt dabei, dass die Digitalisierung ein gesellschaftlicher Prozess ist, der an bestehende Institutionen, Prozesse, Verhältnisse sowie Normen und Werte anknüpft. Dieser Prozess kann und muss durch die Interessenvertretungen der Beschäftigten und Akteure der Mitbestimmung mitgestaltet werden.

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TTIP & CETA

Da werden die roten Linien überschritten

Dr. Sabine Stephan vom IMK im Interview mit dem Magazin #Mitbestimmung: »Ich kritisiere den unnötigen und unverhältnismäßigen Schutz ausländischer Investoren; ich sehe die Gefahr, dass CETA die nationale und europaweite Regulierungskompetenz einschränkt; ich vermisse einen ausreichenden Schutz des europäischen Vorsorgeprinzips und der deutschen Daseinsvorsorge, und ich kritisiere, dass CETA-Partner Kanada nicht alle ILO-Kernarbeitsnormen anerkennt.«

Zum kompletten Interview im Magazin Mitbestimmung

WELCHE FAKTOREN TRAGEN ZUR ENTSTEHUNG VON FINANZKRISEN BEI?

Als Teil eines Projekts mit der Foundation for European Progressive Studies (FEPS) hat das IMK untersucht, inwieweit verschiedene Makrofaktoren krisenverursachend wirken. Die Ergebnisse betonen insbesondere die Rolle der Einkommensverteilung und der Vermögenspreise.

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Ungleichheit und makro­ökonomische Instabilität

Im Beitrag von Behringer, Theobald und van Treeck werden aktuelle Forschungsergebnisse zu den möglichen Auswirkungen steigender Einkommensungleichheit auf außenwirtschaftliche Ungleichgewichte, private Haushaltsverschuldung sowie das Wirtschaftswachstum dargestellt und kritisch diskutiert.

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Stimmen subjektiver sozialer Status und Einkommensungleichheit überein?

Neben Einkommen und Vermögen sind auch Bildung, Prestige des Berufes, Status des Elternhaushaltes und Beschäftigungsstatus eng verbunden mit der Wahrnehmung von Ungleichheit.

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Brexit lähmt Konjunktur

Die Brexit-Entscheidung wird den ohnehin nur mäßigen Aufschwung in Deutschland 2016 und stärker noch 2017 schwächen. Wachstumstreiber bleibt der private Konsum, während die Investitionsdynamik weitgehend zum Stillstand kommt. Das Bruttoinlandsprodukt wird 2017 nur um 1,3 % zunehmen, nach 1,6 % im Jahr 2016.

zum IMK Report 115 (pdf)

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Steuererleichterungen tatsächlich wachstumsfreundlich?

Der Beitrag von Gechert et al. vergleicht Schätzungen von einnahmeseitigen Fiskalmultiplikatoren mit den beiden gängigsten Methoden. Expansive Steuer-und Sozial-versicherungsänderungen in Deutschland haben demnach einen positiven, aber nur limitierten kurz- bis mittelfristigen Effekt auf das BIP.

zum Artikel auf Ökonomenstimme

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Die Gewerkschaften sind die falschen Sündenböcke

Es gibt Ökonomen, die die jüngsten Lohnabschlüsse für zu niedrig halten, und den Gewerkschaften hieran die Schuld geben. Dabei sind Lohnsteigerungen zwar aus binnenwirtschaftlicher Sicht nahezu optimal aus europäischer Sicht aber tatsächlich zu niedrig. Nur ist dies nicht die Schuld der Gewerkschaften.

zum Gastartikel von Gustav Horn auf Makronom

Groundhog day in Athens

Erneut setzt die Griechische Regierungen Austeritätsmaßnahmen gemäß den Forderungen der Institutionen um. Auch dieses Mal werden die Kosten hoch und die Erfolge gering sein. Ein Kommentar von Sebastian Gechert in der griechischen Tageszeitung Naftemporiki.

zum Artikel

Auswirkungen von unregelmäßigen Wetterschwankungen auf die Industrieproduktion

Unregelmäßige Wetterkonstellationen beeinflussen die Wirtschaft. In diesem Forschungspapier wird der Einfluss solcher Wetterschwankungen auf die deutsche Industrieproduktion geschätzt. Außerdem wird vorgeschlagen, diesen Zusammenhang für die Kurzfristprognose auszunutzen.

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Gingen die Reformen in Griechenland zu weit?

In einem Debattenbeitrag argumentiert A. Watt, dass die Rettungspakete für Griechenland vor allem deswegen gescheitert sind, weil die zu Grunde liegenden Vorstellung einer „Gesundschrumpfung“ grundsätzlich falsch konzipiert war. Er stellt sich damit gegen die These von A. Kritikos, DIW, der mangelnde angebotsseitige Strukturreformen als Hauptgrund für die Misere ansieht.

zur Debatte bei der Bundeszentrale für politische Bildung

Working Paper 169 / 170

Top-Down vs. Bottom-Up? Reconcilling the Effects of Tax and Transfer Shocks on Output

Diese Studie erstellt und untersucht einen umfangreichen Datensatz zu wesentlichen Änderungen in der deutschen Steuer- und Sozialgesetzgebung. Die Fiskalmultiplikatoren dieser Maßnahmen sind verhältnismäßig klein, die Wachstumseffekte gerade von Steuersenkungen sind also eher gedämpft.

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zum begleitenden Paper (pdf)

Drei Fragen an Nikolaus Kowall

Wissenschaft nicht um ihrer selbst Willen

Nikolaus Kowall, 33, hat seine Promotion zum Thema „Preise, nichtpreisliche Wettbewerbsfähigkeit und Nachfrage im Außenhandel“ abgeschlossen. Er promovierte an der WU Wien und wurde von 2012 bis 2015 durch das Doktorandenprogramm des IMK gefördert. mehr ...

Working Paper 168

Goldene Regel für öffentliche Investitionen

Das Working Paper diskutiert die Einführung der Goldenen Regel für öffentliche Investitionen in der EU. Doch wie sollten die öffentlichen Investitionen definiert werden? Hätte eine Goldene Regel die Austeritätskrise verhindern können? Würde sie genug Spielräume für einen expansiven fiskalischen Impuls lassen?

zum Working Paper (pdf)

Working Paper 167

Inequality and Growth in Neo-Kaleckian and Cambridge Growth Theory

Tom Palley shows that inequality per se does not impact growth through macroeconomic channels. Instead, both growth and inequality are impacted by changes in the underlying forms and pattern of income payments.

zum Working Paper (pdf)

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Was nützt ein flexibler Arbeitsmarkt?

Wieder beugen sich die Euro-Finanzminister über die griechischen Reformfortschritte. Ein Dauerbrenner der Krisendebatte: Forderungen nach einem flexibleren Arbeitsmarkt. Was Ökonom Alexander Herzog-Stein fast schon zynisch findet. Interview auf WDR5 für die Sendung Politikum.

zum Interview

Bisherige Auswirkungen und zukünftige Anpassung des Mindestlohns

Wie hat sich der seit dem 1. Januar 2015 geltende gesetzliche Mindestlohn ausgewirkt? Wissenschaftler des WSI und des IMK haben im Rahmen einer schriftlichen Anhörung der Mindestlohnkommission eine grundsätzliche Einschätzung erarbeitet und geben einen Überblick über die Entwicklung der Stundenlöhne nach soziostrukturellen Merkmalen, Branchen und Betriebsgrößen, über die Auswirkungen auf faire und funktionierende Wettbewerbsbedingungen und über die Beschäftigungseffekte.

zum Policy Brief (pdf)

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History, analysis and the way forward

EMU unemployment insurance

Presentation at the European parliament by IMK senior research fellow Laszlo Andor on the advantages of and obstacles to a European unemployment insurance scheme.

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to the conference website

Steuerschätzung 2016-2020

Stabile Einnahmenentwicklung

Die Steuereinnahmen steigen weiter kräftig. Vordringlichste Aufgabe für die Steuerpolitik ist eine verfassungsfeste Erbschaftsteuerreform. Der Report unterbreitet einen Vorschlag, der das Steueraufkommen aus der Erbschaft- und Schenkungsteuer langfristig verdoppeln würde, ohne Arbeitsplätze zu gefährden.

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Flüchtlinge kurbeln Wirtschaft an

Das IMK hat in einer Simulation untersucht, wie der in der aktuellen IMK-Prognose unterstellte Zustrom von Flüchtlingen das Wachstum und den Staatshaushalt beeinflusst. Von besonderem Interesse ist ,zu welchem Anteil sich die Ausgaben selbst finanzieren.

zur Simulation (pdf)
zur Artikel im Böckler Impuls (pdf)

Binnenwirtschaftlicher Aufschwung stabiler

Die deutsche Konjunktur ist seit mehreren Jahren primär binnenwirtschaftlich getragen. Die Wachstumstreiber - Außenwirtschaft und Binnenwirtschaft – haben ihre Rollen im Laufe der Jahre ihre Rollen getauscht. Was bedeutet das für andere gesamtwirtschaftlichen Größen?

zur Simulation (pdf)

Drei Fragen an ... Christoph Paetz

Nachwuchs Preisträger der Keynes Gesellschaft promoviert am IMK

Christoph Paetz, 27, hat den Preis zur Nachwuchsförderung der Keynes-Gesellschaft für seine Masterarbeit "The Swiss Debt Brake after one Decade: A Critical Appraisal" verliehen bekommen. Er promoviert an der Universität Duisburg-Essen über nationale und supranationale Fiskalregeln und deren gesamtwirtschaftliche Effekte. Unterstützt wird er hierbei im Doktorandenprogramm des IMK. mehr ...

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Drei Fragen an ... Fabian Lindner

Ersparnisschwemme oder Kreditschwemme?

Fabian Lindner, 35, hat den wissenschaftlichen Preis der Keynes-Gesellschaft für sein Papier „Did Scarce Global Savings Finance the US Real Estate Bubble?“ erhalten. Wir haben ihm drei Fragen zu dieser Arbeit gestellt. mehr ...



Extern veröffentlichte Artikel

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