Agent-based risk management - A regulatory approach to financial markets

Theobald, Thomas

Reihe: IMK Working Paper, Nr. 95.
Düsseldorf:  2012, ISSN: 1861-2199.


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Abstract:


This paper provides market risk calculation for an equity-based trading portfolio. Instead of relying on the purely stochastic internal model method, which banks currently apply in line with the Basel regulatory requirements, we propose to include also alternative price mechanisms from the financial literature into the regulatory framework. For this purpose a modified version of the model by Lux and Marchesi (2000) is developed, capturing the realistic feature that parts of the investors do not follow the assumption of no arbitrage, but are motivated by rules of thumb and market psychology instead. Although both the standard stochastic as well as the behavioral model are restricted to 250 trading days, the latter is able to capitalize possible turbulences on financial markets and likewise the well-known phenomenon of excess volatility - even if the last 250 days reflect a calm market for which the efficient-market hypothesis could hold. Thus it is argued that a value-at-risk-based maximum approach in the regulatory framework would create better capital requirements with respect to their level and counter-cyclicality. This in turn could reduce the extent to which (irrational) bubbles arise since market participants would have to anticipate comprehensively the costs of such bubbles bursting. Furthermore a key ratio is deduced from the agent-based construction to lower the influence of speculative derivatives.



Kurzbeschreibung:


Dieses Papier behandelt Methoden zur Berechnung des Marktrisikos von (Aktien-basierten) Handelsportfolien. Statt sich ausschließlich auf die stochastische Interne Modelle Methode zu verlassen, wie sie derzeit von Banken gemäß dem Basel Regelwerk angewendet wird, empfiehlt dieses Papier auch alternative Preismechanismen zu berücksichtigen, wie sie in der wissenschaftlichen Finanzliteratur bekannt sind. Zu diesem Zweck wird eine Modifikation des Modells von Lux und Marchesi (2000) entwickelt, um den gegenwärtigen Regulierungsrahmen zu erweitern. Dieses Modell besitzt als Merkmal, dass Teile der Investoren nicht der No-Arbitrage Annahme folgen, sondern sich vielmehr von Faustregeln und Marktpsychologie leiten lassen. Obwohl beide Ansätze, der Standard- stochastische und der verhaltensorientierte, jeweils eine Datenhistorie von 250 Handelstagen nutzen, wie sie der Regulierungsrahmen vorgibt, kann nur der verhaltensorientierte Ansatz, Turbulenzen am Finanzmarkt abbilden - auch wenn die letzten 250 Handelstage einem relative ruhigen Markt entsprechen, für den die Effizienzmarkthypothese nicht abgelehnt werden kann. Es wird argumentiert, dass es sinnvoll wäre, im regulatorischen Kapital das Maximum der Value-at-Risk (VaR) aus beiden Ansätzen zu verwenden, um umfassendere und anti-zyklischere Eigenkapitalanforderungen stellen zu können. Das wiederum könnte dazu führen, dass (irrationale) Preisblasen in deutlich geringerem Ausmaß entstehen, da die Marktteilnehmer das Platzen solcher Blasen über die Eigenkapitalanforderungen kostenmäßig berücksichtigen müssen. Schließlich ergibt sich aus dem vorgestellten, Agenten-basierten Modell eine Schlüsselgröße, die helfen kann, die nachteiligen Folgen spekulativer Derivategeschäfte zu vermindern.



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