BIP-Wachstum

Prognose

Aufschwung mit Schwächen

Die Konjunktur in Deutschland befindet sich im dritten Jahr in Folge in einem moderaten Aufschwung. Stärker als in der Vergangenheit wird diese Aufwärtsentwicklung von der Binnennachfrage getragen.


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Umfassende Konjunkturprognose

Als Konjunkturforschungsinstitut analysiert und prognostiziert das IMK die kurz- und mittelfristige Wirtschaftsentwicklung. Im Mittelpunkt steht die Prognose der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland für einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren. Die Basis der Vorausschätzung ist eine fundierte Analyse der Wirtschaftslage. Zweimal im Jahr – im Frühjahr und im Herbst - publiziert das IMK umfassende Konjunkturprognosen. Diese werden im Juni und im Dezember in Form eines Updates aktualisiert.

Die aktuelle Prognose wurde am 23. September 2016 abgeschlossen.



Brexit kostet 2017 halben Prozentpunkt Wachstum – deutlicher Dämpfer für Aufschwung

Der Brexit kostet die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr nur wenig Wachstum. 2017 verschärfen sich die Auswirkungen dann aber deutlich – das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) nimmt um einen halben Prozentpunkt weniger zu als es ohne das britische Votum für einen EU-Austritt der Fall wäre. Dadurch erhält der moderate Aufschwung der deutschen Wirtschaft einen empfindlichen Dämpfer, der sich auch auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar macht. Während der private Konsum als derzeit zentrale Säule des Wachstums recht stabil bleibt, bricht die Investitionsdynamik abrupt wieder ab. Danach wächst das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2016 um 1,6 Prozent und 2017 um 1,3 Prozent.

zur Pressemitteilung vom 29.06.2016

IMK: Jeweils 1,5 Prozent Wachstum 2016 und 2017 – binnenwirtschaftlicher Aufschwung bringt erhöhte Staatseinnahmen

Die deutsche Wirtschaft trotzt der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung und setzt 2016 und 2017 ihren moderaten Aufschwung fort. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wächst in beiden Jahren um jeweils 1,5 Prozent. Während sich die Exporte erst im kommenden Jahr wieder stärker beleben werden, wirkt die Binnennachfrage als stabiler Träger der Aufwärtsentwicklung. Trotz der starken Zuwanderung sinkt die Arbeitslosigkeit im Jahresdurchschnitt 2016 noch einmal leicht. 2017 nimmt sie wegen des wachsenden Arbeitsangebots bei weiter kräftig steigender Beschäftigung um 160.000 Personen zu.

zur Pressemitteilung vom 21.04.2016

Deutsche Wirtschaft bleibt auf Wachstumskurs, Arbeitslosigkeit wächst trotz Zuwanderung kaum

Die deutsche Wirtschaft wird in diesem Jahr um 1,7 Prozent wachsen und auch 2016 ihren moderaten Aufschwung fortsetzen. Dabei dürfte sich die Zunahme des Bruttoinlandsprodukts (BIP) leicht auf 1,8 Prozent beschleunigen. Wichtigster Wachstumstreiber ist die lebhafte Nachfrage im Inland. Doch auch die deutschen Exporteure behaupten sich trotz der Abkühlung in wichtigen Schwellenländern. Sie profitieren weiterhin vom niedrigen Eurokurs, der starken Nachfrage aus den USA und einer langsamen Erholung im Euroraum. Vor diesem Hintergrund dürfte 2016 auch die bislang schwache Entwicklung bei den Unternehmens- und den Bauinvestitionen etwas Fahrt aufnehmen. Die gute Konjunktur, aber auch die schleppende Bearbeitung von Asylanträgen und Qualifizierungsmaßnahmen für Flüchtlinge sorgen dafür, dass die Zahl der Arbeitslosen trotz der sehr starken Zuwanderung im Jahresdurchschnitt 2016 nur um 20.000 Personen zunehmen wird.

zur Pressemitteilung vom 17.12.2015

Aufschwung trotzt globaler Unsicherheit, starke Zuwanderung macht Investitionen noch dringlicher

Die deutsche Wirtschaft setzt ihren moderaten Aufschwung fort. 2015 wird das Bruttoinlandsprodukt um 1,8 Prozent wachsen, 2016 um 2,0 Prozent. Ein wesentlicher Grund für die positive Entwicklung in einem schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld ist die gute binnenwirtschaftliche Fundierung des Wachstums. Sie stützt sich auf steigende Beschäftigung und auf spürbare Lohnsteigerungen, zu denen auch der neue gesetzliche Mindestlohn beiträgt. Auch der Außenhandel entwickelt sich recht kräftig. Die Zahl der Arbeitslosen wird in diesem Jahr jahresdurchschnittlich knapp unter 2,8 Millionen sinken. Im Jahr 2016 wird sie nur leicht zurückgehen, da durch die starke Zuwanderung die Erwerbsbevölkerung spürbar wächst.

zur Pressemitteilung vom 05.10.2015

Eskalation der Griechenland-Krise stellt Aufschwung in Deutschland in Frage

Die deutsche Wirtschaft hat sich bisher gut in einem derzeit nicht ganz einfachen weltwirtschaftlichen Umfeld behauptet. Doch die Eskalation der Griechenland-Krise könnte den Aufschwung in diesem und im kommenden Jahr schwer schädigen, möglicherweise sogar vorzeitig abbrechen lassen.

zur Pressemitteilung vom 29.06.2015

Aufschwung in Deutschland, Risiken in Europa

Das Wachstum der deutschen Wirtschaft beschleunigt sich. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legt 2015 und 2016 um jeweils 2,2 Prozent im Jahresdurchschnitt zu. Die Beschäftigung entwickelt sich in beiden Jahren positiv, die Arbeitslosigkeit wird sinken. Gestützt auf die positive Arbeitsmarktentwicklung und auf spürbare Lohnsteigerungen, zu denen auch der gesetzliche Mindestlohn beiträgt, bleibt die Binnennachfrage wichtigster Treiber des Aufschwungs. Zudem wird die Nachfrage nach deutschen Exporten lebhaft sein, insbesondere 2016.

zur Pressemitteilung vom 01.04.2015

Konjunktur nimmt langsam Fahrt auf

Die Konjunktur in Deutschland belebt sich wieder. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legt 2014 um 1,5 Prozent im Jahresdurchschnitt zu. Im kommenden Jahr dürfte die deutsche Wirtschaft um durchschnittlich 1,6 Prozent wachsen. Die Beschäftigung entwickelt sich in beiden Jahren positiv, die Arbeitslosigkeit wird sinken. Gestützt auf die positive Arbeitsmarktentwicklung und auf steigende Löhne wird die Binnennachfrage tragende Säule der Wirtschaftsentwicklung bleiben.

zur Pressemitteilung vom 15.12.2014

Forscher empfehlen Investitionen

IMK: Aufschwung gefährdet, aber im Kern noch intakt

Die deutsche Wirtschaft wird 2014 und 2015 nicht so stark wachsen wie noch vor wenigen Monaten erwartet. Im Kern ist der Aufschwung aber noch intakt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird in diesem Jahr um 1,5 Prozent im Jahresdurchschnitt zulegen. Im kommenden Jahr dürfte die konjunkturelle Dynamik zunehmen und das Wachstum bei 1,9 Prozent liegen. Die Beschäftigung entwickelt sich positiv, die Arbeitslosigkeit wird in beiden Jahren leicht sinken.

zur Pressemitteilung vom 09.10.2014

Mindestlohn wirkt positiv auf Einkommen

IMK: Optimistische Konjunkturaussichten: 1,8 Prozent Wachstum 2014, 2,3 Prozent 2015

Die deutsche Wirtschaft befindet sich im Aufschwung. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird in diesem Jahr um 1,8 Prozent im Jahresdurchschnitt zulegen. Das ergibt die neue Konjunkturprognose des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung. Sie wird heute als IMK Report 95 veröffentlicht. Gegenüber ihrer Voraussage vom April setzen die Konjunkturforscher die Wachstumserwartung damit um 0,2 Prozentpunkte herauf. Für 2015 erwartet das IMK eine Beschleunigung des Wachstums auf 2,3 Prozent im Jahresmittel.

zur Pressemitteilung vom 02.07.2014

Neue Konjunkturprognose des IMK

Deutsche Wirtschaft im Aufschwung: 1,6 Prozent Wachstum 2014, 2,4 Prozent 2015 – Mindestlohn stärkt Konjunktur

Die deutsche Wirtschaft steht vor einem Aufschwung. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird in diesem Jahr um 1,6 Prozent im Jahresdurchschnitt zulegen und 2015 sogar um 2,4 Prozent wachsen. Das ergibt die neue Konjunkturprognose des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung. Ebenso positiv wie die kräftige Aufwärtsentwicklung ist aus Sicht des IMK die veränderte Struktur des Wirtschaftswachstums: Anders als im vergangenen Jahrzehnt hänge der Aufschwung nicht mehr ausschließlich am Außenhandel, sondern er wird wesentlich vom Konsum und zunehmend von den Investitionen im Inland getragen, konstatieren die Wissenschaftler.

zur Pressemitteilung vom 03.04.2014



Bisherige Einschätzungen zur wirtschaftlichen Entwicklung

Das IMK publiziert im Jahr vier Prognosen. Ältere Prognosen finden Sie hier: mehr ...



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