Die Bedeutung von Finanzmärkten hat in den vergangenen Jahrzehnten beständig zugenommen. Ebenfalls zugenommen hat aber auch die Fragilität des Finanzmarktsystems, wie die aktuelle Krise nur allzu deutlich gemacht hat. Die Kreditversorgung der Realwirtschaft ist gefährdet. Noch ist die Krise nicht überwunden. Trotz vieler und hilfreicher Maßnahmen zur Rettung der Banken und Stabilisierung der Wirtschaften in Deutschland und in der ganzen Welt ist die Agenda einer Re-Regulierung des Finanzsystems noch nicht abgearbeitet.
Auf der Konferenz des IMK zur Finanzmarktkrise sollen Lehren aus der bisherigen Entwicklung gezogen werden. Auch soll geklärt werden, wie es zur Krise kommen konnte und wie effektiv die bisher eingeleiteten Maßnahmen sind. Anschließend soll der Blick nach vorne gerichtet werde: Wie soll es weiter gehen? Wie muss ein Finanzsystem beschaffen sein, das spekulative Übertreibungen reduziert, die Langfristorientierung fördert und die Kreditversorgung dauerhaft garantiert?
Es tragen vor und diskutieren: Werner Abelshauser (Universität Bielefeld), Peter Bofinger (Universität Würzburg), Sebastian Dullien (FHTW Berlin), Heiner Flassbeck (UNCTAD, Genf), Gustav A. Horn (IMK Düsseldorf), Gerhard Illing (LMU München) und Ronald Schettkat (Universität Wuppertal). Moderiert wird die Veranstaltung von Harald Schumann (Der Tagesspiegel).
Kontakt:
katharina-kruse@boeckler.de Persönliches Fenster
Präsentationen und Tagungsmaterial zum Download:
Prof. Dr. Gustav Horn: Zur Anatomie der Finanzmarktkrise (pdf)
Prof. Dr. Werner Abelshauser: Geschichte wiederholt sich nicht. Oder doch? (pdf)
Prof. Dr. Ronald Schettkat: Die verlorene Unschuld der Geldpolitik (pdf)
Prof. Dr. Gerhard Illing: Bubbles und systemische Risiken - Herausforderungen für die Geldpolitik (pdf)
Prof. Dr. Sebastian Dullien: Die Mär vom zu billigen Geld (pdf)
Prof. Dr. Peter Bofinger: Weltwirtschaft nach der Krise. Wie geht es weiter ? (pdf)
Ausgewählte Bilder der Veranstaltung (zip)