Fiscal Multipliers: A Meta Regression Analysis

Gechert, Sebastian / Will, Henner

Reihe: IMK Working Paper, Nr. 97.
Düsseldorf:  2012, ISSN: 1861-2199.


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Abstract:


Since the fiscal expansion during the Great Recession 2008-2009 and the current European consolidation and austerity measures, the analysis of fiscal multiplier effects is back on the scientific agenda. The number of empirical studies is growing fast, tackling the issue with manifold model classes, identification strategies, and specifications. While plurality of methods seems to be a good idea to address a complicated issue, the results are far off consensus. We apply meta regression analysis to a set of 89 studies on multiplier effects in order to provide a systematic overview of the different approaches, to derive stylized facts and to separate structural from method-specific effects. We classify studies with respect to type of fiscal impulse, model class, multiplier calculation method and further control variables. Moreover, we analyse subsamples of the model classes in order to evaluate the effects of model-class-specific properties, currently discussed in the literature, such as the influence of central bank reaction functions and liquidity constrained households. As a major result, we find that the reported size of the fiscal multiplier crucially depends on the setting and method chosen. Thus, economic policy consulting based on a certain multiplier study should lay open by how much specification affects the results. Our meta analysis may provide guidance concerning influential factors.



Kurzbeschreibung:


Seitdem weltweit zur Eindämmung der "Großen Rezession" von 2008 und 2009 Konjunkturprogramme aufgelegt wurden und mittlerweile in Europa Austeritätsmaßnahmen auf dem Vormarsch sind, wird auch in der Wissenschaft wieder intensiver über die Multiplikatorwirkungen von Fiskalpolitik diskutiert. Eine schnell wachsende Zahl von Studien widmet sich der Fragestellung mit diversen Modellklassen, Filtermethoden und weiteren Spezifikationen. Grundsätzlich ist es zwar zu begrüßen, dass ein kompliziertes Problem von verschiedenen Seiten beleuchtet wird, jedoch sind die Ergebnisse weit entfernt von einem Konsens. Wir verwenden daher das Verfahren der Meta-Regressions-Analyse um aus einem Datensatz von 89 Studien zu Multiplikatoreffekten eine Systematik der Effekte zu gewinnen, stilisierte Fakten abzuleiten und strukturelle Effekte von methoden-spezifischen Effekten zu trennen. Dazu klassifizieren wir die Studien nach der Art des untersuchten fiskalischen Impulses, der Modellklasse und weiteren Kontrollvariablen. Als zentrales Ergebnis lässt sich festhalten, dass der berichtete Multiplikatorwert stark von den strukturellen Bedingungen und der gewählten Methodik abhängt. In der Politikberatung sollte demnach offen gelegt werden, inwiefern die gewählte Spezifikation die Ergebnisse beeinflusst. Unsere Meta-Studie kann dafür einen Leitfaden liefern.



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