Neben Promotionskollegs und der Kooperation mit einzelnen Institutionen will die Hans-Böckler-Stiftung Nachwuchsforschergruppen als dritte Fördersäule etablieren. Die Hans-Böckler-Stiftung möchte mit diesem Programm der jüngeren Forschergeneration ein Angebot zur Kooperation machen. Damit soll der Anschluss an neuere wissenschaftliche Diskurse in der Forschungslandschaft gefunden werden.
Antragsberechtigt sind jüngere Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen ( Juniorprofessuren, habilitierte Hochschuldozenten, Privatdozenten, Professuren bei Erstberufung ). Auch gemeinsame Anträge von jüngeren Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen mit etablierten Professuren - im Sinne einer gemeinsamen Betreuung der Dissertationsprojekte - sind erwünscht. Es werden maximal drei Promotionsstipendien pro Antrag vergeben.
Die thematische Ausrichtung der Nachwuchsforschergruppe soll überschaubar fokussiert sein, so dass sie von einem Betreuer auch gut begleitet werden kann und zugleich eine Kooperation der Promovierenden untereinander ermöglicht. Relevanz der Themen und wissenschaftliche Innovativität sind die massgeblichen Kriterien bei der Vergabe der Stipendien. Bevorzugt werden Anträge behandelt, die in den Katalog "Themen für Kollegs und / oder Nachwuchsforschergruppen" passen.