Die Mitarbeiter/innen des IMK beschäftigen sich schwerpunktmäßig mit den folgenden Themenfeldern. In der Projektdatenbank können Sie sich die Projekte anzeigen lassen, die zu den einzelnen Forschungsschwerpunkten gehören.
Konjunkturanalyse und Prognose
Als Konjunkturforschungsinstitut analysiert und prognostiziert das IMK die kurz- und mittelfristige Wirtschaftsentwicklung in Deutschland und der übrigen Welt. Eine systematische Aufbereitung und Auswertung der Konjunkturindikatoren ist die empirische Basis für die Prognosearbeit. Dabei werden ökonometrische Modelle für die Prognose sowie für Simulationen eingesetzt. Zur Jahresmitte und zum Jahresende publiziert das IMK eigene Konjunkturprognosen. Außerdem nimmt es gemeinsam mit dem IWH-Halle und dem WIFO-Wien am Frühjahrs- und Herbstgutachten an der vom Bundeswirtschaftsministerium für Wirtschaft in Auftrag gegebenen Gemeinschaftsdiagnose teil.
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Wirtschaftspolitische Analyse
In diesem Schwerpunkt werden aktuelle Fragestellungen der Geld-, Fiskal- und Beschäftigungspolitik behandelt. Neben der laufenden Beobachtung der Makropolitik im Konjunkturzyklus werden Spezialthemen untersucht, wie beispielsweise die Wirkungsweise der fiskalpolitischen "Schuldenbremse", die angemessene Reaktion der Geldpolitik auf Rohstoffpreisschocks und der Zusammenhang zwischen Löhnen, arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen zur Beschäftigungssicherung und der Binnennachfrage.
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Arbeitsmarkt, Einkommen und Verteilung in Zeiten der Globalisierung
Deutschland konnte im letzten Aufschwung bei niedriger Lohn- und Lohnstückkostenentwicklung in besonderem Maße von dem Wachstum der Weltwirtschaft und der zunehmenden Handelsverflechtung profitieren. Kehrseite dieser Entwicklung waren niedrige Nominallohnsteigerungen, ein starker Anstieg der Gewinnquote und die schwache Binnennachfrage. Im Rahmen des Forschungsprogramms werden die Zusammenhänge zwischen Einkommens- bzw. Lohnentwicklung und Arbeitsmarkt bzw. Wachstum in Zeiten einer globalisierten Weltwirtschaft untersucht.
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Strategische Herausforderungen für die Makroökonomie nach der Krise
Im Zuge der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise seit 2007 sind scheinbare Gewissheiten im Bereich der Makroökonomie grundlegend in Frage gestellt worden. Die Krise offenbart schwerwiegende und teilweise lang anhaltende Fehlentwicklungen sowohl im wirtschaftspolitischen Denken als auch in der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung auf nationaler wie auf internationaler Ebene. In diesem Forschungsschwerpunkt geht es daher sowohl um die hiermit verbundenen Herausforderungen an die makroökonomische Theorie als auch um die Frage, wie eine Neuausrichtung der Wirtschaftspolitik mittelfristig, d.h. über das kurzfristige Krisenmanagement hinausgehend, aussehen kann.
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