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Wege in die Rente: Der Altersübergangs-Report bringt in unregelmäßiger Folge aktuelle Daten und Trends vom Übergangsgeschehen zwischen der Erwerbs- und Ruhestandsphase. Im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung analysiert das Institut für Arbeit und Technik verschiedene Datenquellen und wertet sie systematisch aus. So entsteht ein aktuelles Bild vom "Altersübergang".
Ausgabe 2010-02
Künftig mehr Zugänge in Altersrenten absehbar
Gegenwärtig kein Ausweichen in die Erwerbsminderungsrente zu beobachten


 Auf einen Blick

  • Die Zahl der Neurentner/innen ging in den letzten Jahren zurück, weil geburtenschwache Jahrgänge das Renteneintrittsalter von 60 bis 65 Jahren erreichten. Doch gegenwärtig beginnt diese besondere demographische Konstellation beim Rentenzugang zu kippen: Zuletzt ist die Zahl der ostdeutschen Neurentner/innen wieder leicht gestiegen.

  • Das durchschnittliche Zugangsalter in Altersrenten ist nach 2000 von ca. 62 Jahren (2000) in kurzer Zeit auf ca. 63 Jahre (2003) gestiegen. Seitdem stagnierte der weitere Anstieg, weil - als Folge steigender Geburtenzahlen nach 1945 - die Kohorten der heutigen "Frührentner/innen" stärker besetzt sind als die Kohorten der heutigen "Spätrentner/innen" Dies bremst den Anstieg des durchschnittlichen Rentenzugangsalters aller Neurentner/innen, obwohl nach wie vor zunehmende Anteile der Versicherten ihren individuellen Rentenbeginn aufschieben.  

  • Unter Kontrolle demographischer Veränderungen erfolgt der Rentenzugang aktuell öfter als früher mit 65 bzw. 63 Jahren. Der Rentenzugang mit 60 Jahren, obwohl quantitativ immer noch bedeutsam, geht allmählich zurück. 

  • Eine zentrale Ursache für frühe Berentungen vor dem 60. Lebensjahr ist der gesundheitsbedingte Verlust der Erwerbsfähigkeit, der in die Erwerbsminderungsrente führt. Aber nur etwa jeder zweite Antrag auf Erwerbsminderungsrente wird auch bewilligt.

  • Seit Mitte der 1990er Jahre gehen die Zugänge in Erwerbsminderungsrenten deutlich zurück. Ein Ausweichen in die Erwerbsminderungsrente angesichts sich schließender Frühverrentungspfade bei den Altersrenten ist nicht zu beobachten.

Volltext Altersübergangsreport 2010-02 (pdf):
Künftig mehr Zugänge in Altersrenten absehbar


Quelldaten zum Herunterladen (pdf):
Abbildungen
Infografik Altersgrenzen

Archiv Altersübergangsreport
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