In Deutschland existiert ein breiter Niedriglohnsektor. Rund 2,1 Millionen Arbeitnehmer müssen mit einem Lohn von weniger als 50 Prozent des Durchschnittsverdienstes auskommen. Damit beziehen rund 12 Prozent aller Vollzeitbeschäftigten "Armutslöhne". Auch Tarifverträge schützen keineswegs wirksam vor Niedrigeinkommen. Deshalb ist eine breite Debatte um die Eingrenzung von Niedriglöhnen entstanden.
Innerhalb der Gewerkschaften werden verschiedene Modelle diskutiert: von der Allgemeinverbindlicherklärung der untersten Tarifgruppen in den einzelnen Branchen bis zum einheitlichen gesetzlichen Mindestlohn. Auf dieser Seite bieten wir Daten, Fakten und Argumente zum Thema "Niedriglöhne - Mindestlöhne".
Aktuell:
Tarifliche Mindestlöhne nach dem Entsendegesetz - die aktuelle Übersicht (Stand: Sept. 2009)
Mindestlöhne in Europa: In Westeuropa über 8,40 Euro (August 2009)
Aktuelle Mindestlohndebatte: Branchenlösungen oder gesetzlicher Mindestlohn?
(Beitrag von Reinhard Bispinck/Thorsten Schulten in: WSI-Mitteilungen 03/2008, Dowload als pdf-Datei)
12 Fragen und Antworten zum Thema "Mindestlohn"
Pressemeldung des WSI zur aktuellen Debatte vom 14.5.2007
European minimum wage policy - a concrete project for a social Europe (pdf)
(Beitrag von Thorsten Schulten und Andrew Watt)
Gesetzliche Grenze für sittenwidrige Löhne (WSI-Pressemeldung vom 26.3.2007)
Tarifliche Mindestlöhne nach Entsendegesetz bis zu 12,40 Euro (WSI-Pressemeldung vom 26.3.2007)
Regierungspläne zum Mindestlohn: zu lasch! (Beitrag von Claus Schäfer und Thorsten Schulten in: Sozialismus 4/2007)
Anhörung im Bundesministerium für Arbeit und Soziales am 4. Oktober 2006:
Stellungnahme Hartmut Seifert, WSI (pdf)
Präsentation und Grafiken zur Stellungnahme (pdf)