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Forschung
Analysen zur Betriebsverfassung
Die Diskussion um die Novellierung der Betriebsverfassung hat viele Beiträge hervorgebracht, die auch heute noch als grundsätzliche Auseinandersetzungen mit der betrieblichen Mitbestimmung interessant sind. Wir dokumentieren einige.
Mitarbeiterbeteiligung stärkt Wettbewerbsfähigkeit
Unternehmen mit Betriebsräten gelingt es, mit modernen Arbeitsformen wie flachen Hierarchien, Gruppenarbeit und Profit Centern ihre Produktivität zu steigern. Ohne Betriebsrat klappt das nicht, zeigt eine repräsentative Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim. Mitarbeiterbeteiligung sei ein erprobtes Mittel zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von Betrieben, so die Wissenschaflter.
Betriebsräte zwischen Erosion und Beweglichkeit
Welche Konsequenzen ergeben sich für das Betriebsrätewesen, wenn sich Unternehmensstrukturen auflösen oder umgewandelt werden? Dieser Frage sind Wolfgang Rudolph und Wolfram Wassermann vom Büro für Sozialforschung in Kassel anhand einer empirische Studie auf den Grund gegangen.
Beschäftigtenrechte und Betriebsverfassung
"Beschäftigtenrechte und Betriebsverfassung unter der Herausforderung neuer Produktionskonzepte": Ulrich Mückenberger beschreibt in einem Aufsatz, wie sich die Mitbestimmungssituation in den Betrieben durch neue Produktions- und Beschäftigungsformen verändert hat.
Mitbestimmung in Zeiten interessenpolitischer Rückschritte
Die Reorganisationen in den Betrieben und die Deregulierung arbeits- und sozialpolitischer Standards zwingt die Betriebsräte zu großen interessenpolitischen Zugeständnissen. Die institutionellen Grundlagen sind jedoch bemerkenswert stabil. Hermann Kotthoff skizziert diese Entwicklungen in einem Artikel.
Studie: Deutsche Mitbestimmung kein negativer Standortfaktor
Die Mitbestimmung in Deutschland ist kein negativer Standortfaktor: Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Wissenschaftszentrums Berlin im Auftrag der Bertelsmann Stiftung und der Hans-Böckler-Stiftung, bei der die Manager der 400 größten deutschen Tochtergesellschaften ausländischer Unternehmen befragt wurden.
Zum Verhältnis von gesetzlich und vertraglich vereinbarter Mitbestimmung
Hemmt gesetzlich verordnete Mitbestimmung wirtschaftliches Handeln? Dieses neoliberale Argument untersuchten Prof. Dr. Bernhard Nagel und Prof. Dr. Hans G. Nutzinger anhand von Fallbeispielen. Ergebnis: Nur durch eine gesetzliche Grundlage ist in der Praxis ein vertrauensvolles Miteinander von Betriebsrat und Unternehmensleitung gewährleistet.
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